Skigymnastik alpin 2018

In der Zeit zwischen Ende der Herbstferien und Weihnachten findet wieder in regelmäßigen Abständen jeden Montag in der Turnhalle der Rhönschule abends ab 19:00 Uhr eine einstündige Skigymnastik unter Leitung von Angelika Gutermuth statt. Alle skibegeisterten Mitglieder sind eingeladen sich für eine hoffentlich recht schneereiche Saison 2018/19 fit zu machen. Erster Trainingsabend ist Montag der 15. Oktober 2018.

Die Startrampe am Simmelsberg

Wer in den vergangenen Jahren den Simmelsberg besucht hat wird sich vielleicht an die Holzkonstruktion in Höhe der Bergstation des Skiliftes erinnern. Sie sollte im Winter als Startrampe dienen, um von hier aus die Rennstrecke hinunter ins Tal zu sausen.

Vom Entstehen und Vergehen der Startrampe

Im Sommer  2011 wurde die Holzkonstruktion in Eigenleistung in der Montagehalle der Fa. Holzbau Schneck vorgefertigt, auf den Simmelberg transportiert und dort oben wieder zusammengebaut. An der Konstruktion, der Werkstattfertigung, der Vor- und Endmontage, den Zwischenmontagen und dem  Abbau waren beteiligt  Jochen Baier, Otmar Helfrich, Rainer Papendick, Claus Peter Herzig und  sowie Pit und Inge Schäfer.

Der mit viel Enthusiasmus im November 2011 fertigmontierten Startrampe war leider keine lange Lebenszeit vergönnt. Mehrere schneearme Winter, eine langsam schwindende Anzahl an Rennläufern, bis in die Nachmittagszeit reichende Schulzeiten sowie der Publikumsverkehr an den seltenen Wochenenden mit Liftbetrieb machten es immer schwerer die Anlage zum Training  bzw. zu Rennveranstaltungen  zu   nutzen. So kam es, dass die Startrampe mehr und mehr in einen Dornröschenschlaf versank und die Hoffnung auf ein Wiedererwachen  nur noch bei ein  Paar unverbesserlichen Optimisten anzutreffen war. Im Jahr 2017, u.a. auch auf Betreiben der Liftgesellschaft war es dann soweit, über das weitere Verbleiben der Holzkonstruktion zu entscheiden. Die Entscheidung viel zwar schwer aber war angesichts der Gesamtsituation nur zu verständlich und bedeutete das  Aus für die Startrampe.

In einer Gemeinschaftsaktion der "Schießmauermannschaft" Herzig/Schäfer wurde die Kontruktion schließlich  in Einzelteile zerlegt, in transportgerechte Teile zersägt und mehr oder weniger zu Brennholz verarbeitet.

 

 

   

NOW alpine Schülermeisterschaft 2018

Bei den alpinen Meisterschaften der Skiverbände aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhrein -Westfalen, Saarland, Niedersachsen, Bremen, Sachsen und Thüringen trafen die rennerprobten Schüler der Altersklassen U 14 und U 16 aufeinander um ihre Besten im Slalom, Riesenslalom und Parallelslalom zu ermitteln.

In diesem Jahr richtete der hessische Skiverband unter Federführung der SGK Rotenburg die Meisterschaften in Maria Alm im Skizentrum Hinterreit aus. Die Rennmannschaft aus der Rhön war mit sieben Rennläufern am Start. Lukas Kopf, Emily und Niklas Trott sowie Leona und Sina Weikart vom TSV Wüstensachsen, Kyra Mück von der SKG Gersfeld und Finn Lippert vom SCR Fulda. Ermöglicht wurde dies auch durch die Freistellungen der entsprechenden Schulen. Am Samstag wurde zunächst am Weltcup -Trainingshang ein Riesenslalom gemäß DSV Schülerreglement ausgetragen. Am Sonntag folgten die Disziplinen Slalom und am Montag der Parallelslalom. Von den Rennläufer/innen wurde über drei Tage Ausdauer, Schnellkraft und Konzentration eingefordert.

Als jüngste Starterin aus der Rhön in der Altersklasse U14 (2005/2004) war Sina Weikart (Jg 2005) mit der letzten Startnummer 44 der Mädchen am Start. Sie belegte in ihrem ersten Schülerpunkterennen den guten 12. Rang und überraschend den dritten Platz ihres Jahrganges. Es folgten dann in den folgenden Tagen die Platzierungen 10 und 12 in der U14. Emily Trott fuhr in dieser Klasse auf Platz 11 im Riesenslalom. Es folgten Platz 12 im Slalom und die beste Platzierung Top Ten mit Platz 8 im Parallelslalom.

In der U16 (Jg 2002/2003) zeigte Kyra Mück mit den Plätzen 6, und zweimal 11 gute Ergebnisse mit Top Ten Resultat. Eine Überraschung aus Sicht des Hessischen Skiverbandes dürfte Leona Weikart mit ihrem dreifachen „Stockerlplatz“ gewesen sein, die in der Altersklasse U16 im Riesenslalom den zweiten Platz und im Slalom den dritten Platz erkämpfte. Im Parallelslalom fuhr sie dank eines sehr guten ersten Laufes den zweiten Platz im Gesamtklassement ein und wurde damit Vizemeisterin der Schülerinnen im Parallelslalom.

Bei den Jungen fuhr Niklas Trott in der U14 im Riesenslalom auf Platz 14, im Slalom auf Platz 15 und im Parallelslalom erreichte er mit Platz 12 seine beste Platzierung. Finn Lippert für den dies seine ersten Punkterennen waren, erkämpfte sich nach seiner schweren Beinfraktur im letzten Winter die Plätze 17 im Slalom und mit 9 im Parallelslalom eine bemerkenswerte Top Ten Platzierung. Im Riesenslalom schied er im 1. Durchgang unglücklich aus.

In der Altersklasse U16 der Jungen startete Lukas Kopf. Im Riesenslalom erreichte er den 14. Platz. Im Slalom schob er sich auf Platz 11 vor und im Parallelslalom erreichte er mit Startnummer 67 und zwei technisch und kämpferisch sehr starken Läufen in den ausgefahrenen Wannen der Rennpiste die Top Ten auf dem sehr guten 9. Platz.